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Das Morgenritual

Jeden Morgen hört man in jeder Klasse nach dem Läuten um 8.00 Uhr das Erklingen einer Klangschale. Das ist der Beginn jedes Morgenrituals.

Der Klang begleitet jedes Kind in eine bewusste, wohltuende Ruhe. Jetzt wird es mit einem kurzen Text konfrontiert, der – wenn es notwendig ist – erklärt oder interpretiert wird. Nun verbindet jedes Kind, mit Hilfe einer angeleiteten Übung (meist Körperübung) diese Idee oder den Inhalt mit den eigenen Erfahrungen,Wahrnehmungen und Gefühlen. Dies ist der wahre „Schatz“ jedes Morgenrituals.

   ( Ideen und Begleitung durch Gertrude Ranz und Barbara Urabl )


Mein Körper gehört mir!

Hinter diesem Namen steckt ein sehr wichtiges Projekt des Zentrums für Kriminalprävention. Herr Günther Ebenschweiger, der Präsident dieser Organisation – und Ehemann einer Kollegin aus der HS/RS NMS Heiligenkreuz -, hat dieses theaterpädagogische Konzept vor vielen Jahren von Deutschland nach Österreich gebracht. Ziel ist es, Kinder geistig stark zu machen, damit sie sich gegen sexuelle Übergriffe zur Wehr setzen können. Ein „NEIN-Gefühl“ in solchen Situationen zu haben und dieses auch deutlich auszusprechen, ist nicht immer einfach. In jeweils drei Einheiten wurden die beiden dritten und die beiden vierten Klassen unserer Schule dahingehend unterstützt. Seit dem Jahr 2003 haben fast alle Klassen daran teilgenommen.

Beim recht gut besuchten Elternabend, der zuvor stattgefunden hatte, konnten die Eltern miterleben, was ihre Kinder später durch die beiden Darsteller Martina Pusterhofer und Gazmend Itaj zu sehen bekamen.

Die Problematik des sexuellen Missbrauchs wird heute – Gott sei Dank – offen angesprochen. Die Medien sind immer wieder voll mit Berichten aus vergangenen Jahrzehnten und der Gegenwart. Deshalb ist es wichtig, Kinder mit diesem schwierigen Thema vertraut zu machen und gleichzeitig vorbeugend zu wirken.

Wenn man bedenkt, wie lange Kinder und Jugendliche schreckliche Erlebnisse alleine mit sich herumtragen müssen, darf diese Materie nicht aus falscher Scham vor den Kindern versteckt werden. Das Projekt „Mein Körper gehört mir“ erfüllt alle Voraussetzungen für eine altersgerechte Aufarbeitung.

Die kostenlose Teilnahme unserer Schülerinnen und Schüler war durch Zuschüsse des Fonds „Gesundes Österreich“, des Kulturkontakts Austria, der Steirischen Landesregierung sowie der Gemeinden möglich. Ein herzliches Dankeschön an alle Organisationen!

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